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Die EU hat Trump höhere US-Flüssiggasimporte zugesagt – doch der Deal ist in Gefahr

Bis 2023 will die Europäische Union die Importe von US-Flüssiggas verdoppeln. Doch Russland und Saudi-Arabien könnten den Plan durchkreuzen.

BerlinDie Gefahr droht aus zwei entgegengesetzten Richtungen, und dazu noch von zwei Staaten, die früher einmal Erzfeinde waren: Russlandund Saudi-Arabien. Die EU hat den USA zugesagt, bis 2023 die Importe von US-Flüssiggas bis 2023 auf acht Milliarden Kubikmeter pro Jahr zu verdoppeln. Doch Moskau und Riad wollen auf diesem Markt auch mitmischen.

So war der russische Gaskonzern Novatek im Februar erstmals der größte Importeur von verflüssigtem Erdgas (LNG) in Europa. Und der Oligarchen-Konzern hat noch größere Projekte in der Pipeline.

Russland ist bereits größter Gaslieferant Europas – aber bisher ausschließlich über Pipelines. Und der vom Kreml kontrollierte Gasriese Gazprom baut derzeit mit europäischen Partnern die umstrittene Ostseepipeline Nord Stream 2.

Doch nun starten russische Konzerne ihren Angriff an bisher für sie ungewohnter Front: Novatek und Gazprom bauen ihre LNG-Kapazitäten massiv aus – und haben dabei offenbar einen gewaltigen Vorteil gegenüber den USA.

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